Das Kunst-Kabinett Usedom

und die Edition Feininger in Benz

prägten die Insel Usedom kulturell seit 1995. Mit der Eröffnung der Seebrücke in Heringsdorf etablierte Hannelore Stamm zu Pfingsten 1995 in einem der vier Türme des Landgebäudes das Kunst-Kabinett Usedom.

Ihr Partner Hannes Albers war in Schleswig-Holstein in der bekannten Galerie im Torhaus von Gut Panker bei Lütjenburg an der Hohwachter Bucht geblieben, um abzuwarten, ob sich das Engagement seiner Frau auf Usedom auszahlen würde. Panker war damals eine typisch westdeutsche Galerie mit Besucherinnen und Besuchern zwischen Flensburg und dem Bodensee. Nachdem Hannelore Stamm auf der Seebrücke auf Erfolgskurs segelte, folgte Hannes Albers 1999 auf die Insel, wo das Galeristenpaar dann in eine frisch sanierte Rohrdach-Scheune neben die mittelalterliche Kirche Sankt Petri in Benz zog. Die Galristen entdeckten hier, dass der heute berühmte Bauhauskünstler Lyonel Feininger zwischen 1908 und 1913 als damals noch unbekannter Maler Jahr für Jahr von Berlin aus auf die Insel kam und hier Hunderte von Skizzen anfertigte, per Fahrrad in den Dörfern des Achterlandes oder während seiner Strand-Spaziergänge an der Küste. Und schon war eine neue Geschäftsidee geboren: Die Edition Feininger, eingebettet in das Kunst-Kabinett Usedom. Schon bald fanden sich dann im Internet über google die Bezeichnungen Feininger-Galerie und.oder Feininger-Kirche. Altersbedingt führten wir Benz bis Ende 2018. Zum Ausklang haben wir dann in einem Hotel an der Ostsee-Promenade in Bansin (2019-2021) einen kulturellen Endpunkt gesetzt. Punkt. Aus. Nach 44 Jahren der leidenschaftlichen Arbeit für Kunst und Kultur zwischen Panker in Schleswig-Holstein und der Insel Usedom. Jetzt ist die Edition Feininger im Kunst-Kabinett Usedom nur noch per Mail zu erreichen: info@kunstkabinett.de. Wir freuen uns am Schreibtisch über Ihre Kontaktaufnahme.

Armin Mueller-Stahl title=

Dieses wunderbare Foto stammt von Dr. Julia Hümme, der Direktorin des Ostholstein-Museums in Eutin, Schleswig-Holstein. Copyright: Julia Hümme, über Kunsthaus-Lübeck, Lübeck.

Armin Mueller-Stahl (82):
Ein reiches Leben: Schauspieler, Musiker, Sänger, Maler

Lebenslauf von Armin Mueller-Stahl

17.12.1930 Geburt in Tilsit/Ostpreußen • 1949 Musikstudium am Stern‘schen Konservatorium, Berlin • 1951 Schauspielunterricht und Hinwendung zur Malerei • 1952 Theater am Schiffbauerdamm • 1952-56 Malt das Bild "Skatrunde" (Öl auf Pappe) • 1953 Abschluss des Musikstudiums Berliner Volksbühne • 1956 Erste Spielfilmrolle "Heimliche Ehen" • ab 1959/60 Theater, Fernsehen und Kino der DDR • 1963 Kunstpreis der DDR • 1964/65 Silberner Lorbeer des DDR-Fernsehfunks für seine Verkörperung des Wolfgang Pagel in "Wolf unter Wölfen" • 1967/68 Konzertreisen nach Kopenhagen, Wien, Warschau, Kairo, West-Berlin • 1972 Nationalpreis zweiter Klasse der DDR für „Die Verschworenen“ • 1973 Heirat mit Gabriele Scholz, Hautärztin • 1974 "Jakob der Lügner", Oscar-Nominierung • 1975 Theodor-Körner-Preis (im Kollektiv) für seine Rolle als Stasiagent in "Das unsichtbare Visier" • 1976 Unterzeichnung der Protestresolution von DDR-Künstlern gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns • 1979 Ausreise aus der DDR, erste Rollen in Westdeutschland • 1980 Veröffentlichung seines ersten Romans "Verordneter Sonntag", Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland • 1982 Bundesfilmpreis (Filmband in Gold) für seine Verkörperung des Bohm in Fassbinders "Lola" • 1983 Deutscher Darstellerpreis: Chaplin-Schuh • 1984 "Bittere Ernte", Oscar-Nominierung "Oberst Redl", Oscar-Nominierung • 1985 Darstellerpreis der Internationalen Filmfestspiele von Montreal für die Rolle des Bauern Leon in "Bittere Ernte", Bundesfilmpreis (Filmband in Gold) für den Film "Oberst Redl", Einladung des Hollywood-Agenten Paul Kohner nach Los Angeles • 1991 Veröffentlichung seines Buches "Drehtage - Music Box und Avalon" • 1992 Übersiedlung in die USA (Los Angeles, Marina del Rey), Silberner Bär für die Darstellung des Baron Kasper von Utz in "Utz", Durchsicht seiner Stasi-Akten in der Gauck-Behörde in Berlin • 1996 Golden Satellite für die Verkörperung des Peter Helfgott in "Shine", Australischer Filmpreis für die beste Nebenrolle in "Shine" • 1997 Veröffentlichung seiner Erinnerungen "Unterwegs nach Hause", Oscar-Nominierung für seine Rolle des Peter Helfgott in "Shine", Verleihung der Berlinale-Kamera für sein Lebenswerk • 1998 Ehrendoktor des Spertus Institute for Jewish Studies in Chicago • 2001/2002 "Rollenspiel", Texte und Malerei; ein während der Dreharbeiten zu „Die Manns“ geführtes Tagebuch, Erste Lithographien auf Anregung des Galeristen Frank-Thomas Gaulin, Kunsthaus Lübeck, Lithographische Einzelblätter zum Thema „Biographische Bilderwelten“, Lithograhie-Zyklus „Hamlet in Amerika“, 13 Lithographien zu einem Drehbuch des Künstlers, Grimme Preis mit Gold für die Darstellung des Thomas Mann in "Die Manns - Ein Jahrhundertroman", Bayerischer Filmpreis für die Darstellung des Thomas Mann in "Die Manns - Ein Jahrhundertroman", „Emmy“ (US-Oscar für Fernsehserien) für "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" in New York, Buch „Begegnungen“ V. Skierka, Knesebeck Verlag, Bundesverdienstkreuz • 2003 „Urfaust“, 20 großformatige Lithographien zu Johann Wolfgang von Goethe • 2004 Das Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte Schloß Gottorf, Schleswig wird das gesamte druckgraphische Werk in seine Sammlung aufnehmen, Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, „Night on Earth – Day on Earth“, Zyklus mit 21 Lithographien zu dem Jim Jarmusch Film „Night on Earth“ • 2005 Preis "kultur aktuell" der HSH-Nordbank und des Landeskulturverbandes für das graphische Werk, Preis der DEFA-Stiftung für seine Verdienste um den deutschen Film, Buch „Venice. Ein amerikanisches Tagebuch“ von A. Mueller-Stahl, Aufbau Verlag • 2006 Verleihung der Carl Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz, Buch „Kettenkarussell“ von A. Mueller-Stahl, Aufbau Verlag, Buch „Unterwegs nach Hause“ von A. Mueller-Stahl, Aufbau Verlag, Buch „Portraits“ von A. Mueller-Stahl, Aufbau Verlag • 2007 Verleihung des Deutschen Filmpreises (Ehrenpreis für hervorragende Verdienste um den deutschen Film), Verleihung des Bild Osgar, Gestaltung der Künstler-Ausgabe des Brockhaus, Vorstellung auf der Frankfurter Buchmesse, Film „Die Buddenbrooks“, „Die Buddenbrooks – Übermalungen eines Drehbuchs“ Henschel Verlag, Buch „Hannah“ Aufbau Verlag, Buch „Utz“ Braus Verlag • 2008 Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern, Genie Award der kanadischen Film- und Fernsehakademie (kanadischer Oskar) als bester Nebendarsteller in „Tödliche Versprechen“ • 2009 Ehrung für das Lebenswerk, Berlinale Berlin • 2010 Landesverdienstsorden des Landes Nordrhein-Westfahlen, Buch „Die Jahre werden schneller: Lieder und Gedichte“ A. Mueller-Stahl, Aufbau Verlag, „Monographie Armin Mueller-Stahl“ Werkmonographie der Malerei und Zeichnung Edition Braus, „Armin Mueller-Stahl: Die Biographie“ Gabriele Michel, Aufbau Verlag, „Armin Mueller-Stahl: Die Biografie“ Volker Skierka, Langen/Müller Verlag, Ehrenbürger des Landes Schleswig-Holstein • 2011 Ehrenbürger der Stadt Tilsit, Ehrenstipendiat für Malerei der Villa Massimo, Rom, Goldene Kamera für das Lebenswerk, Bambi für das Lebenswerk, Goldener Bär für das Lebenswerk

Ausstellungen (Auswahl) von Armin Mueller-Stahl

2000 Erste Ausstellung von Malerei und Zeichnung im Filmmuseum, Potsdam • 2001 Buddenbrookhaus und Kulturforum Museum Burgkloster, Lübeck, Kunsthaus Lübeck, Büchergilde Gutenberg, Bremen, Einzelausstellung "Malerei und Zeichnungen" Galerie Rolf Kallenbach, München • 2003 Kulturhistorisches Museum, Stralsund, Galerie Börges, Bremerhaven, Stadt- und Industriemuseum und Galerie am Dom, Wetzlar, Rathaus Wallenhorst, Festival Mitte Europa, Städtische Galerie e.o. plauen, Plauen • 2004 Kunstraum Akademie, Stuttgart, Casa di Goethe, Rom, Wenzel Hablik Museum, Itzehoe, Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte Schloß Gottorf, Schleswig, Kulturbund Altenburger Land, Altenburg, Galerie Abrahams, Hamburg, Heidelberger Kunstverein • 2005 Municipal Art Gallery, Barnsdell Art Park, Los Angeles, Manus Presse Stuttgart, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Ostholstein-Museum, Eutin • 2006 Museum der bildenden Künste, Leipzig, Kunstverein "Talstraße" e.V., Halle, Museen der Stadt Meiningen, Graphische Zyklen Kunsthaus Lübeck,Museum Schloß Güstrow • 2007 Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Kunsthalle Mannheim, Kunstforum Altes Rathaus, Potsdam • 2008 Galerie umeni Karlovy Vary, Karlsbad (Tschechei), Kunststation Klein Sassen, Hofbieber-Kleinsassen / Rhön, Landesmuseum Schloss Gottorf (Internationaler Museumstag), Kunstverein Wasgau, Dahn, Art Karlsruhe, Kunsthaus Lübeck • 2009 Museum Schloss Burgk, Weidener Kulturtage, Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte Schloß Gottorf, Schleswig, Kunstverein Geldern, Städtisches Museum, Göttingen, NRW-Forum Düsseldorf, Galerie Ketterer, München, Horst-Janssen-Museum, Oldenburg, Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, Kiel • 2010 Badenwürttembergische Bank Stuttgart, Art Karlsruhe, Kunsthaus Lübeck, Ostholstein-Museum, Eutin, Städtische Galerie „Leerer Beutel“, Regensburg, Frank-Loebsches Haus, Landau in der Pfalz, Schloss Wackerbarth, Radebeul, Historisches Museum der Stadt Sovetsk (Tilsit), Kunsthalle Ammersee, Seefeld, „spinart“ one-man-show Malerei (Kunsthaus Lübeck in der Baumwollspinnerei Leipzig), Stadt Neumarkt i.d.OPf. und Galerie Herrmann, Ostholstein Museum Eutin • 2011 Ausstellung im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Galerie am Dom, Wetzlar, Villa Böhm, Neustadt an der Weinstraße, Galerie der Braunschweigischen Landessparkasse, Braunschweig, Galerie Thomas Kaphammel, Braunschweig, Kunstverein Dissen, Art Karlsruhe, Kunsthaus Lübeck, Kunstraum Potsdam / Filmmuseum Potsdam (Doppelausstellung mit Jürgen Böttcher-Strawalde • 2012 Stiftung Burg Kniphausen, Burg Kniphausen, Wilhelmshaven, VW-Forum unter den Linden, Berlin, Art Karlsruhe, Kunsthaus Lübeck, Christian Hohmann Fine Art, Palm Desert, Paintings, Works on Paper and Fine Prints, Galerie Noah Augsburg, Museum Solingen, Marktkirche Goslar

Kunst-Kabinett Usedom
Feininger-Galerie Benz
Kunst Salon in Bansin

Diese zwei Galerien haben wir zwischen 1999 und 2021 in Benz und in Bansin auf Usedom betrieben und inzwischen, altersbedingt, geschlossen.

Briefkasten-Anschrift:
Fritz-Behn-Straße 23
17429 Benz

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Unser Kunstplakate-Programm Lyonel Feininger betreuen wir vom Schreibtisch über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! aus. Wir freuen uns auf Ihre Kontakte.